Der Kauf eines Hauses ist oft mit Maklerprovision einer Maklerprovision verbunden

Wer träumt nicht von einem eigenen Haus? Bevor dieser Traum in Erfüllung geht, muss eine Menge kalkuliert werden. Ist man in der Lage, das neue Heim zu finanzieren? Welche Kosten sind mit dem Hauskauf verbunden? Dabei ist es wichtig zu wissen, dass neben dem reinen Kaufpreis und den Finanzierungskosten für ein neues Heim auch noch eine Reihe von nicht unbeträchtlichen Nebenkosten anfallen. Hierzu gehören die Kosten für den Notar und die Grundbuchbestellung, die Grunderwerbsteuer und gegebenenfalls eine Maklercourtage. Insbesondere die letztere soll hier einmal im Mittelpunkt der Betrachtung liegen. Zunächst einmal ist sicherlich interessant, dass bei einem Kauf oder Verkauf einer Immobilie eine Maklerprovision frei vereinbar ist, denn eine gesetzliche Vorgabe über die Höhe der Provision besteht nicht. Auch ist es gesetzlich nicht festgelegt, wer die Maklerprovision zu zahlen hat. Entscheidend ist nur, wer den Vertrag mit dem Makler abgeschlossen hat. Die üblichen Provisionen liegen im Regelfall zwischen drei und sechs Prozent der Kaufpreissumme, hinzu kommt dann noch die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von zurzeit 19 Prozent. Da es aber keine gesetzlich vorgeschriebenen Provisionssätze gibt, sollte man aber auf jeden Fall versuchen, mit seinem Makler über die Höhe der Provision zu verhandeln. Je nach Interessenslage des Maklers ist ein Rabatt durchaus denkbar. Fällig ist die Provision erst nach Abschluss des Kaufvertrages, vorausgesetzt also, dass die Immobilie erfolgreich vermittelt wurde. Berechnungsgrundlage ist dabei der Kaufpreis, der im Notarvertrag ausgewiesen wurde. Wissenswert ist auch sicherlich, dass kein schriftlicher Maklervertrag erforderlich ist, damit ein Makler seine Provision einfordern kann. Auf Grundlage des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) muss ein Makler nur nachweisen, dass seine Tätigkeit für die Vermittlung der Immobilie ausschlaggebend war. Auch kann die Maklerprovision im Regelfall bei einem Hauskauf von dem Käufer nicht steuerlich geltend gemacht werden. Bei einem Hausverkauf ist die Provision nur dann steuerlich absetzbar, wenn ein erzielter Veräußerungsgewinn vorliegt und damit steuerpflichtig ist. Hinweis: alle Erläuterungen sollen nur eine Hilfestellung für einen beabsichtigten Kauf oder Verkauf einer Immobilie sein, stellen also sowohl keine Rechtsberatung als auch keine Rechtssicherheit dar.

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