Leben in Köln

Köln – Metropole am Rhein

Neben Berlin, Hamburg und München, ist Köln eine von vier Millionenstädten in Deutschland. Wahrzeichen der Stadt in NRW und Touristenattraktion ist der Kölner Dom mit jährlich rund 6 Millionen Besuchern. Das Meisterwerk der gotischen Architektur gehört seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Die  bekanntesten Kölscher Redensarten ist: „Et kütt wie et kütt“, bedeutet: „Es kommt, wie es kommt“. Diese und weitere typische Redensarten der Kölner stehen auch im Kölner Grundgesetz, dem Grundgesetz des Kölner Karnevals. Bereits seit 1733 rufen die Jecken „Kölle Alaaf“. Der „Schlachtruf“ im Kölner Karneval leitet sich von „Cöllen al aff“ (Köln über alles) ab. Helau zu rufen, ist selbstversändlich eine absolute Todsünde. Das machen nur Mainzer oder noch schlimmer, die Düsseldorfer. Die beiden Nachbarstädte am Rhein verbindet eine Rivalität deren Wurzeln bis ins  Mittelalter gehen. Überregional bekannt ist die Domstadt Köln neben dem Karneval auch für das Kölsch Bier, ein obergäriges, helles, Vollbier. Für die Versorgung der durstigen Gäste ist der im Volksmund genannte „Köbes“ zuständig, der das Kölsch in einem Kranz zum Tisch bringt.

In der Domstadt gibt es auch einige Kuriositäten. Mario Barth berechtete bereits in seiner Sendung darüber:  So sperren etwa seit 1999 Wachleute den Heinrich-Böll-Platz durchschnittlich dreimal am Tag für Passanten. Der Grund: Die Geräusche von Stöckelschuhen, Koffern mit Rollen und Skateboards stören die Proben und Konzerte im unterirdisch liegenden Konzertsaal der Philharmonie, welche sich haargenau darunter befindet . Seit kurzem gibt es außerdem echte „Kölsche Schokolade“. Nach mehr als 15 Jahren reifte im Kölner Schokoladenmuseum die erste Kakaofrucht des Rheins. Das Museum gilt als eines der beliebtesten und meistbesuchten Museen in Deutschland. Ein Grund dafür ist der drei Meter hohe Schokoladenbrunnen, durch den 200 Kilogramm flüssige Schokolade.

Wer nach Köln zieht, muss allerdings mit Horrenden Mieten rechnen. Der Mietspiegel in Köln wird alle zwei Jahre ermittelt. Dabei wird zwischen Lage, Größe und Zustand der Mietobjekte entschieden, auch das Baujahr des Gebäudes spielt eine große Rolle. Köln ist bei den Mietpreisen für Wohnungen die teuerste Stadt in Nordrhein-Westfalen – direkt vor Düsseldorf.

In Köln sind Wohnungen in guten Mietlagen knapp. Das ist der Grund, weshalb der Mietspiegel in Köln immer weiter in die Höhe schießt und dass bei der Wohnungsbesichtigung schnell auch mal 200 Interessenten zur Besichtigung durch die Zimmer laufen. Preise und Interesse variieren und sind sehr von der Wohnlage und den Stadtteilen abhängig. Beliebt sind wie in den meisten Städten die innenstadtnahen Veedel.

Empfehlenswert ist es, einen Makler zu beauftragen, der sein Handwerk versteht. So bleiben Ihnen Böse Überraschungen, Arbeit und Nerven erspart.

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