Baudenkmäler in Hannover

Parkhaus als Baudenkmal?

In den 1960er und ’70er Jahren wurden in Frankfurt zahlreiche Gebäude errichtet, die nun zu Baudenkmälern ernannte werden könnten. Um entscheiden zu können welche tätsächlich in diesen Status erhoben werden sollen, hat das Land insgesamt 88 potenzielle Denkmäler von einem Berliner Büro untersuchen lassen. Das Ergebnis war, dass nur 35 Objekte unter begründetem Denkmalverdacht stehen. Grund dafür ist, dass einige Gebäude bereits stark verändert oder teilweise abgerissne wurden. Für diese kommt kein Denkmalschutz mehr in Frage.

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Ein erster wichtiger Schritt für den Erhalt der Gebäude ist jedoch getan. Zwar wird es noch dauern, bis die Gebäude auch offiziell auf der Liste der Kulturdenkmäler verzeichnet werden – das muss nach und nach geschehen –, vorläufig ge­schützt sind sie allerdings schon jetzt.
Die Sanierung des Stadionbades durch die Stadt erfolgte bereits in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz des Landes. Das gilt auch für das Parkhaus der Hanova (früher Union Boden) an der Osterstraße. Der Bau mit seiner auffällig strukturierten Betonfassade soll ebenfalls auf die Liste von Niedersachsens Kulturdenkmälern.

Immobilien aus der genannten Zeit sind nicht immer beliebt. Grund ist das von Beton dominierte Äußere Erscheinen, das viele Menschen als unattraktiv empfinden. Trotz der davon ausgeshenden Polarisierung prüft das Landesamt für Denkmalpflege sehr genau, ob es sich um schützenswerte baudenkmäler handelt. Wird ein Gebäude als Denkmal ausgezeichnet, können zur Förderung des Erhalts dieser Bauten öffentliche Mittel beantragt werden.

Quelle: https://goo.gl/rYH67f

Bildquelle: Pixabay.com

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