Schallschutzmaßnahmen in der Wohnung für wenig Geld

Einen vernünftigen Schallschutz für die Wohnung ist etwas, was sicherlich viele angeht. So wünscht sich laut einer Forsa-Umfrage mehr als jeder dritte Deutsche zu Hause mehr Ruhe. Das Problem sind aber zumeist die Kosten, mit dem Maßnahmen für einen Schallschutz verbunden sind. Aber ein solches muss trotzdem nicht ins Uferlose gehen, wenn man einige Ratschläge und Möglichkeiten berücksichtigt. So gilt es zunächst einmal zu untersuchen, ob die Wasserrohre in der Wohnung bzw. im Haus offen liegen. Gerade in Altbauten ist ein solches oft der Fall. Offen liegende Wasserrohre sind typische Geräuschüberträger. Hier empfiehlt es sich, die Rohre mit flexiblen und selbstklebenden Schläuchen aus Schaumstoff zu dämmen. Solche bekommt man im Baumarkt schon für wenig Geld. Einen weiteren Blick sollte man auf den Boden richten. So schlucken zum Beispiel Teppichböden Lärm besser als Parkettböden. Fast ideal gegen übermäßigen Lärm sind hoch florige Teppiche und großzügige Gardinen aus Velours oder bodenlangen Vorhängen aus schwerem Stoff für die Fenster, denn diese schlucken viel Schall. Einen erheblichen Lärmschutz bieten Schallschutz-Türen. So kann zum Beispiel eine massive Türe der Schallschutzklasse 1 den Lärm doppelt so gut reduzieren wie eine normale Wohnungstür. Ein Problem ist jedoch vielfach die Weiterleitung des Körperschalls in Wänden, denn diese lässt sich nur begrenzt reduzieren. Hilfreich können hier jedoch große Möbelstücke sein, die man vor eine Wand mit großer Schallintensität stellt. Diese können gegebenenfalls eine Schallbarriere bilden. Diese Wirkung entfällt jedoch, wenn das Möbelstück aus Stabilitätsgründen an der Wand verschraubt wird. Hilfreich sind auch textile Wandbespannungen an den Wänden. Aber auch die Summe aus vielen kleineren Maßnahmen kann durchaus hilfreich sein. So reduzieren zum Beispiel Schaumstoffdämpfer an Schubladen oder Filzgleiter unter Stühlen die Geräusche erheblich. Allerdings darf man nicht vergessen, dass die meisten Geräusche in einer Wohnung zwar störend, aber nicht gesundheitsschädigend sind. Ein solches ist in der Regel erst der Fall, wenn man täglich immer länger als vier Stunden einer Lautstärke von als 85 Dezibel ausgesetzt ist. Eine solche Lautstärke ergibt sich zum Beispiel bei einem Straßenlärm mit starkem Verkehr.

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