Sparen bei der Grunderwerbsteuer?

Häuslebauer aufgepasst: Einige Bundesländer planen, die Grunderwerbsteuer in 2014 anzuheben. So soll die Grunderwerbsteuer in Bremen auf 5,5 Prozent steigen, in Berlin auf 6 Prozent und in Schleswig-Holstein auf 6,5 Prozent. Allerdings gibt es dennoch die Möglichkeit, bei einem Hauskauf an der Steuer zu sparen: Während beim Kauf einer Bestandsimmobilie Grunderwerbsteuer auf den kompletten Kaufpreis fällig wird, lässt sich beim Neubau die anfallende Steuer auf das Grundstück beschränken. Dieses ist dann möglich, wenn man das Grundstück vorab isoliert vom Bauvorhaben erwirbt. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. So fällt Grunderwerbsteuer in voller Höhe an, wenn der Grundstückskauf und die Gebäudeerrichtung in einem einheitlichen Vertrag miteinander verknüpft sind oder aufgrund eines sonstigen sachlichen Zusammenhangs als ein einheitlicher Erwerb zu werten sind. Hierzu kann es laut einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs bereits ausreichen, wenn der Grundstückseigentümer und das Bauunternehmen in einer gemeinsamen Werbebroschüre auftreten und somit ein gemeinschaftliches Angebot vorliegt.